Feuerwehr Eisingen unterstützt bei Ertüchtigung der Sammelunterkunft Öschelbronn

 

Der Krieg in der Ukraine hat vielerlei Auswirkungen auf unseren Alltag. Neben der allseits bekannten Situation an Tankstellen oder am Supermarktregal müssen sich Bund, Länder und Kommunen weiteren Aufgaben, wie der Unterbringung der Geflüchteten stellen.

Auch im Enzkreis konnten schon einige Notunterkünfte in Sporthallen und anderen öffentlichen Liegenschaften bereitgestellt werden. Um die Unterkünfte als solche vorzubereiten bedarf es vieler helfender Hände und ein großes Maß an Organisation und Logistik. Immer wieder wird dabei auf die Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk und viele weitere ehrenamtliche Helfer zurückgegriffen.

In den letzten Wochen liefen Planungen für die Ertüchtigung eines leerstehenden Gebäudes der Klinik Öschelbronn. Auf insgesamt sechs Etagen sind Verwaltung, Registrierung, Kinderbetreuung, medizinische Versorgung und Wohnräume für rund 250 Geflüchtete vorgesehen. Am Wochenende des 8. & 9. April wurden die Planungen in die Tat umgesetzt. Freitags erfolgte mit Unterstützung von 40 Kräften des Technischen Hilfswerks, sowie der Feuerwehr die Anlieferung und Verteilung der Möbel.

Am darauffolgenden Tag fanden sich 120 Ehrenamtliche Helfer von Feuerwehren aus dem Enzkreis, Technischem Hilfswerk, Rotem Kreuz, DLRG und der Rettungshundestaffel in Öschelbronn ein. Innerhalb von acht Stunden konnte alle sechs Etagen mit den gelieferten Möbeln ausgestattet werden. Mit handwerklichem Geschick unterstützten die Eisinger Kameraden beim Aufbau der Tische, Betten und Schränke für den Wohnbereich im fünften Stock. Trotz der enormen Menge an Aufgaben war die Stimmung jederzeit gut und die Zusammenarbeit der vielen beteiligten Hilfsorganisationen verlief wie gewohnt professionell und kameradschaftlich. Müde und erschöpft war für die eingesetzten Kräfte der Einsatz gegen 16 Uhr beendet. Auf diesem Weg möchten wir uns bei allen Helfern für die tolle geleistete Arbeit und ihren Dienst für die Gemeinschaft bedanken.

aufbau fluechtlingsunterkunft

v.l. Till Gerke, Felix Schmid, Nina Gölz, Thyra Eberlein, Jasmin Schwarz, Nicole Schwarz

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