Donnerstag, 30. Juni 2022

Arbeitsreiche Wochen für die Feuerwehr Eisingen

Arbeitsreiche Wochen für die Feuerwehr Eisingen

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Starten wollen wir am Montag, den 9. Mai und Ihnen anhand der darauffolgenden zwei Wochen einen kleinen Einblick in die Tätigkeit der Feuerwehr Eisingen und die großartige Leistung aller ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehren und Hilfsorganisationen geben.

An erwähntem Montag wurden wir nachmittags zu einem Verkehrsunfall am Ortsausgang von Eisingen Richtung Stein gerufen. Vor Ort betreuten wir die betroffenen Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Auch die Verletztenversorgung, Verkehrsabsicherung und Aufnahme von Umweltgefährdenden Stoffen, wie Benzin oder Öl, gehört zu unseren vielfältigen Aufgaben.

In derselben Woche ereigneten sich in Eisingen nahezu zeitgleich vier Wasserrohrbrüche. Durch das schnelle und effektive eingreifen der Gemeindeverwaltung und des Eigenbetriebes Wasserversorgung konnte ein flächendeckender Ausfall der Trinkwasserversorgung verhindert werden. Die Bereiche der Talstraße, sowie der Steiner Straße waren dennoch einige Zeit ohne Trinkwasser.  

 

Bild2 Nina AppBild3 QR CodeAn dieser Stelle möchten wir auf die Warn-App Nina (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hinweisen. Über diese Plattform erhalten Sie Gefahreninformationen und Handlungsempfehlungen direkt auf Ihr Smartphone.

 

 Auch in diesem Fall wurde eine Warnung für das Gemeindegebiet Eisingen herausgegeben. Auch für andere Gefahrensituationen, zum Beispiel Unwetterereignisse, Stromausfälle und Großbrände können hierrüber Warnungen herausgegeben werden. Wir bitten Sie eindringlich, wenn Sie die Zugangsmöglichkeit über ein Smartphone zur Warn-App Nina haben, diese zu nutzen, um in Gefahrensituationen informiert zu sein.

Bild4 TrinkwasserausgabestelleZurück zum Tag der Wasserrohrbrüche. Bis zum Abend konnte die Trinkwasserversorgung größtenteils wiederhergestellt werden. Lediglich ein kleiner Bereich der Talstraße blieb vom Trinkwasser abgeschnitten. Für die betroffenen Anwohner wurde durch die Feuerwehr Eisingen eine Trinkwasserausgabestelle am Rathaus eingerichtet. Die Anwohner wurden für die anstehende Nacht mit ausreichend Trinkwasser in Flaschen versorgt, hatten aber auch die Möglichkeit selbstständig aus zwei großen Behältern Wasser zu zapfen.

Bild5 Wasser im GebudeAm nächsten Tag wurden die Wasserrohrbrüche unter Leitung des Eigenbetriebes Wasserversorgung der Gemeinde Eisingen behoben. Leider kam es bei der Reparatur zu einem größeren Wassereintritt in das Gebäude der Volksbank an der Talstraße. Hierfür mussten wir am frühen Freitagnachmittag ausrücken, um das Wasser aus dem unteren Stockwerk des Gebäudes zu beseitigen. Über mehrere Stunden wurde das Wasser mit Pumpen und drei Wassersaugern abgepumpt. Während die Geräte wieder gereinigt und aufgerüstet wurden, konnte auch die am Tag zuvor eingerichtete Trinkwasserausgabestelle abgebaut und wieder einsatzbereit gemacht werden.

Bild6 TrffnungsseminarAm Samstag darauf stand für elf Kameraden ein ganztägiges Seminar zum Thema Tür- und Fensteröffnung an. Von 8 bis 16 Uhr wurde den Teilnehmern wichtige Techniken speziell für die Tätigkeitsbereiche der Feuerwehr im Bereich Notfalltüröffnung vermittelt. Die Notfalltüröffnungen durch Feuerwehren nehmen in den letzten Jahren stetig zu. Oftmals müssen Zugänge für den Rettungsdienst, beispielsweise zu hilflosen Personen, welche die Tür nicht mehr selbstständig öffnen können, geschaffen werden. Für immer höher werdende Sicherheitsstandards an Türen und Fenstern sind fundiertes Fachwissen und ständige Weiterbildung unabdingbar.

Weiter geht es mit unserem Einblick am darauffolgenden Donnerstag. Am frühen Abend wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Meist geht es bei diesen Einsätzen um die personelle Unterstützung des Rettungsdienstes, aber auch wenn Spezialgeräte zum Einsatz kommen müssen, werden wir zu den Einsätzen des Rettungsdienstes alarmiert. Keine 24 Stunden später wurden wir freitags morgens in die Nachbargemeinde Ispringen alarmiert. In einer Asylbewerberunterkunft kam es im Keller zu einem Brand. Mit beiden Löschfahrzeugen unterstützten wir die Ispringer Kameraden. Im Einsatz waren insgesamt neben 15 Fahrzeugen rund 55 Einsatzkräfte. Abends stand die Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Enzkreis in der neuen Feuerwache Mühlacker an. Diese Veranstaltung sollte ein besonderer Anlass für die Kameradin Thyra Eberlein werden. Nach mehrjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit im Jugendforum, sowie als Beisitzerin der Kreisjugendfeuerwehr, wurde sie von den Delegierten zur neuen Kreisjugendleiterin gewählt. Nun ist sie die erste Ansprechpartnerin für alle Anliegen der Kreisjugendfeuerwehr und ist die Verbindung zum Landratsamt und dem Feuerwehrverband Baden-Württemberg, sowie des Enzkreises.

Bild7 Einsatz Waldpark 21052022
Tags darauf stand ein Ehrungs- und Beförderungsabend für die Eisinger Kameraden an. Ein denkwürdiger Abend für einige Kameradinnen und Kameraden. Die Vorbereitungen hierfür liefen am Samstagmittag an. Leider wurden diese nach kurzer Zeit unterbrochen, da ein Löschfahrzeug der Eisinger Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand nach Göbrichen angefordert wurde. Die Eisinger Kameraden stellten für Neulingen den Grundschutz sicher, außerdem unterstützen Sie beim Aufbau der Atemschutzreserve zusammen mit der Feuerwehr Mühlacker. Noch während des laufenden Einsatzes in Göbrichen wurde die Feuerwehr Eisingen in den Waldpark zu einem ausgelösten privaten Rauchwarnmelder alarmiert. Mit allen Fahrzeugen rückten wir in den Waldpark aus. Im Einsatzobjekt konnte der Rauchwarnmelder zunächst nicht genau lokalisiert werden. Mehrere Trupps versuchten im Gebäudeinneren jede Wohnung durch aufmerksames hören zu überprüfen. Von außen erfolgte die Kontrolle über die Drehleiter der Feuerwehr Pforzheim. Nach längerer Suche konnte der ausgelöste Melder im obersten Stock in einer Penthouse-Wohnung lokalisiert werden. Nachdem wir einen Zugang zur Wohnung geschaffen hatten, konnte kein Auslösegrund festgestellt werden. Die Wohnung wurde verschlossen und der Einsatz konnte beendet werden.

 

Nun war es endlich soweit und unser lang ersehnter Ehrungs- und Beförderungsabend konnte starten. Neben den Kameradinnen und Kameraden der Eisinger Wehr, sowie deren Partner und Partnerinnen, waren Bürgermeister Sascha-Felipe Hottinger und Kreisbrandmeister-Stellvertreter Michael Szobries anwesend. Befördert wurden nach dem bestandenem Grundlehrgang Thyra Eberlein, Nina Gölz und Laura Schwarz zur Feuerwehrfrau, sowie Felix Schmid zum Feuerwehrmann. Jasmin Schwarz wurde nach bestandenem Truppführerlehrgang zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Markus Haußer konnte von 63 Teilnehmern als Lehrgangsbester den Gruppenführerlehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal abschließen und wurde zum Löschmeister befördert.Außerdem wurde Jan Haas zum Oberlöschmeister, sowie Kamerad Till Gerke zum Hauptlöschmeister befördert. Kommandanten-Stellvertreter Daniel Dunkel wurde nach bestandenem Zugführer-Lehrgang zum Brandmeister befördert.

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden die Kameraden Michael Oesterle und Hans-Georg Schwarz geehrt. Unter schallendem Applaus vollzog stellvertretender Kreisbrandmeister Szobries, sowie Bürgermeister Hottinger die Ehrung der beiden.

In die Alters- und Ehrenabteilung wurde nach 37 Dienstjahren Kamerad Gerhard Herzog, nach 48 Jahren Joachim Grimm und nach 49 Jahren Rolf Schweigert aus der Einsatzabteilung verabschiedet. Wir danken den fünf Kameraden für insgesamt 214 Jahre ehrenamtlichen Feuerwehrdienst für die Gemeinde Eisingen und deren Bürgerschaft.

Bild8 Ehrungen BefrderungenNeben den hier genannten Vorkommnissen wurden außerdem die regulären Übungen der Einsatzabteilung, sowie der Jugendfeuerwehr durchgeführt. Alle Kameradinnen und Kameraden üben ihren Feuerwehrdienst ehrenamtlich und unentgeltlich aus. Jede und Jeder geht einem Beruf nach und versucht den Feuerwehrdienst mit Arbeit, Familie und Freizeit in Einklang zu bringen. Wir bitten darum sich dies vor Augen zu führen und den Einsatzkräften mit dem notwendigen Respekt entgegen zu treten. Leider war dies in der Vergangenheit nicht immer der Fall.

Ihre Feuerwehr Eisingen

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Feuerwehr Eisingen unterstützt bei Ertüchtigung der Sammelunterkunft Öschelbronn

 

Der Krieg in der Ukraine hat vielerlei Auswirkungen auf unseren Alltag. Neben der allseits bekannten Situation an Tankstellen oder am Supermarktregal müssen sich Bund, Länder und Kommunen weiteren Aufgaben, wie der Unterbringung der Geflüchteten stellen.

Auch im Enzkreis konnten schon einige Notunterkünfte in Sporthallen und anderen öffentlichen Liegenschaften bereitgestellt werden. Um die Unterkünfte als solche vorzubereiten bedarf es vieler helfender Hände und ein großes Maß an Organisation und Logistik. Immer wieder wird dabei auf die Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk und viele weitere ehrenamtliche Helfer zurückgegriffen.

In den letzten Wochen liefen Planungen für die Ertüchtigung eines leerstehenden Gebäudes der Klinik Öschelbronn. Auf insgesamt sechs Etagen sind Verwaltung, Registrierung, Kinderbetreuung, medizinische Versorgung und Wohnräume für rund 250 Geflüchtete vorgesehen. Am Wochenende des 8. & 9. April wurden die Planungen in die Tat umgesetzt. Freitags erfolgte mit Unterstützung von 40 Kräften des Technischen Hilfswerks, sowie der Feuerwehr die Anlieferung und Verteilung der Möbel.

Am darauffolgenden Tag fanden sich 120 Ehrenamtliche Helfer von Feuerwehren aus dem Enzkreis, Technischem Hilfswerk, Rotem Kreuz, DLRG und der Rettungshundestaffel in Öschelbronn ein. Innerhalb von acht Stunden konnte alle sechs Etagen mit den gelieferten Möbeln ausgestattet werden. Mit handwerklichem Geschick unterstützten die Eisinger Kameraden beim Aufbau der Tische, Betten und Schränke für den Wohnbereich im fünften Stock. Trotz der enormen Menge an Aufgaben war die Stimmung jederzeit gut und die Zusammenarbeit der vielen beteiligten Hilfsorganisationen verlief wie gewohnt professionell und kameradschaftlich. Müde und erschöpft war für die eingesetzten Kräfte der Einsatz gegen 16 Uhr beendet. Auf diesem Weg möchten wir uns bei allen Helfern für die tolle geleistete Arbeit und ihren Dienst für die Gemeinschaft bedanken.

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v.l. Till Gerke, Felix Schmid, Nina Gölz, Thyra Eberlein, Jasmin Schwarz, Nicole Schwarz

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Eisinger LF 8/6 wird an kroatische Kameraden übergeben

Am Freitag, den 25.06.2021 haben wir unter Einhaltung der Hygienevorschriften, vier kroatische Kameraden empfangen. Im Rahmen einer Spendenübergabe wurde unser altes LF 8/6 an diese übergeben. Anwesend waren außerdem unser Bürgermeister Thomas Karst, der Kreisbrandmeister Carsten Sorg sowie der Generalkonsul der kroatischen Botschaft Ivan Sablic.

Aufgrund eines Erdbebens Ende 2020 in der Region Sisak-Moslavina wurde eine Spendenaktion von Gerhard Lai, ehemaliger stellvertretender Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, ins Leben gerufen. Bei dieser Aktion wurden Hilfsgüter und Feuerwehrfahrzeuge in das betroffene Gebiet gesendet. Dieser Aktion wollten auch wir uns anschließen und fanden Unterstützung vom Bürgermeister und dem Gemeinderat.

Das unter Reiner Melzig 1991 angeschaffte Löschfahrzeug wurde von unseren Gerätewarten mit verschiedenen Gerätschaften beladen. Unter anderem war ein hydraulisches Rettungsgerät mit Schere und Spreizer, ein Be- und Entlüftungsgerät, diverse Schläuche, Schaumrohr sowie Schaummittel mit dabei.  Unser Löschfahrzeug war trotz seinen dreißig Dienstjahren noch sehr gut erhalten und konnte deshalb guten Gewissens gespendet werden.

Nachdem die kroatischen Kameraden das Eisinger Feuerwehrhaus besichtigten, haben sie ihr zukünftiges Fahrzeug genau unter die Lupe genommen. Trotz fehlender kroatischer Sprachkenntnisse wurde noch eine intensive Einweisung gegeben. Die Kameraden waren sehr begeistert und freuten sich über ihr neues Fahrzeug. Mit großer Begeisterung konnte das Löschfahrzeug am Sonntagmittag seine Reise nach Kroatien antreten. Nach zwölfstündiger Fahrt kam das Fahrzeug und die Kameraden gut in der neuen Heimat an. Dort wurde es am Montag bei der Feuerwehr in Tisina Kaptolska in Dienst genommen.

Wir verabschiedeten uns von unserem treuen Fahrzeug mit einen weinenden und einem lachenden Auge. Wir freuen uns aber, dass das Fahrzeug weiterhin seinen Dienst leisten kann.

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Übergabe HLF

Pressebericht zur Übergabe des neuen HLF 10

Neues Feuerlöschfahrzeug an die Eisinger Wehr übergeben

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Bürgermeister Thomas Karst (Bildmitte, links) übergab symbolisch das Nummernschild für das neue HLF an Kommandant Marcel Kröner. Mit dabei Kreisbrandmeister Carsten Sorg und Fachberater Marcus Frank (von links) sowie die Mitglieder des Beschaffungsarbeitskreises.

Ein großer Tag für die Freiwillige Feuerwehr Eisingen, der coronabedingt allerdings nur im kleinen Rahmen gefeiert werden konnte: Bürgermeister Thomas Karst übergab mit der symbolischen Überreichung des Nummernschildes „PF-FW 1157“ an Kommandant Marcel Kröner offiziell das neue Löschfahrzeug HLF 10 der Eisinger Wehr. Mit dabei waren Kreisbrandmeister Carsten Sorg, der Fachberater für Feuerwehrfahrzeuge Marcus Frank aus Schömberg und die Feuerwehrangehörigen, die sich in einem extra gebildeten Ausschuss mit der komplizierten Materie rund um die Ausstattung und Beschaffung des Fahrzeuges befasst haben.

Karst würdigte den intensiven Einsatz der Arbeitsgruppe, die mit ihrer Sachkenntnis maßgeblich dazu beigetragen habe, dass heute „ein maßgeschneidertes und auf die Bedürfnisse der Eisinger Wehr zugeschnittenes Löschfahrzeug“ mit allen notwendigen Einsatzgeräten übergeben werden kann. Die Fahrzeugbeschaffung musste europaweit ausgeschrieben werden. Deshalb wurde der Ausschuss bei der Erstellung des Leistungsverzeichnisses von Fachberater Marcus Frank unterstützt.

Bei der Auftragsvergabe für den Vierzehntonner mit Allradantrieb im Juni 2019 ging das Los 1 für das Fahrgestell an die Firma MAN, das Los 2 für den Fahrzeugaufbau an die Firma Magirus und das Los 3 für die Ausstattung an die Firma Bastian. Die Güte der Ausschreibung zeigte sich auch im Endpreis des Fahrzeuges, was auch Kreisbrandmeister Carsten Sorg bestätigte, der auch für die Zuschussgewährung aus Mitteln der Feuerschutzsteuer des Landes zuständig war. Die Gesamtvergabesumme lag bei 407.200 Euro, der abgerechnete Endpreis des Fahrzeuges lag mit 395.700 Euro etwas günstiger. Dazu bekam die Gemeinde einen Landeszuschuss in Höhe von 90.000 Euro.

Wie Kommandant Kröner erläuterte, ersetzt das neue Einsatzfahrzeug HLF 10 das bisherige 30 Jahre alte LF 8/6 aus dem Jahr 1991. Eine Löschgruppe mit neun Feuerwehrangehörigen hat im Führerhaus Platz. Statt bisher 600 Liter Wasser führt das neue Fahrzeug im Tank 2.000 Liter Wasser mit, das beim Erstangriff für etwa acht bis zehn Minuten reicht. Bis dahin muss die Löschwasserversorgung aus dem Wassernetz oder einer anderen Quelle stehen. Die Feuerlöschpumpe auf dem Fahrzeug kann dann bis zu 2.700 Liter Wasser pro Minute an den Brandherd schicken. Rund 550 Meter B- und C-Schläuche stehen dafür zur Verfügung. Auch die Ausrüstung für sechs Atemschutzträger ist jetzt direkt an Bord. Neben der Brandbekämpfung sind an Bord des Fahrzeuges auch Gerätschaften für Hochwasserereignisse und zur Beseitigung von Sturmschäden. Ein ausfahrbarer Lichtmast mit 10.000 Watt LED-Ausrüstung sorgt für die Ausleuchtung des Einsatzortes.

Kommandant Marcel Kröner bedankte sich für die langjährige Unterstützung durch Bürgermeister Karst und durch den Gemeinderat, der bereits Ende 2017 die Weichen für die Beschaffung des neuen Fahrzeuges gestellt habe. Sein Dank ging auch an den Enzkreis und den Kreisbrandmeister, woher rechtzeitig das positive Signal für die Zuschussgewährung gekommen war. Wie Karst und Kröner versprachen, soll es nach Corona eine Einweihungsfeier für das neue Eisatzfahrzeug im Rahmen eines Tages der offenen Tür geben.

Text und Foto: Schott

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Kommandantenwahl durch den Gemeinderat

Ein Auszug aus der Gemeinderatssitzung vom 24.03.2021


Gemeinderat wählt ausnahmsweise

Wahl Kommandant 2021Bürgermeister Thomas Karst (rechts) gratuliert Marcel Kröner zur einstimmigen Wiederwahl als Feuerwehrkommandant für die nächsten fünf Jahre und überreicht Ernennungsurkunde.

Der Gemeinderat wählte mit Blick auf die Corona-Pandemie ausnahmsweise den Feuerwehrkommandanten. Normalerweise wird der Kommandant bei der Hauptversammlung von den aktiven Feuerwehranghörigen gewählt und anschließend vom Gemeinderat bestätigt. Doch in diesem Jahr konnte pandemiebedingt keine Hauptversammlung stattfinden, die für den 9. Januar vorgesehen war.

Aber die fünfjährige Amtszeit von Feuerwehrkommandant Marcel Kröner ist am 16. März ausgelaufen. Es zeichnet sich auch nicht ab, dass innerhalb von drei Monaten nach Freiwerden der Stelle eine Hauptversammlung zustande kommt. Deshalb musste der Gemeinderat die Wahl vornehmen. Da Marcel Kröner, wie Bürgermeister Karst betonte, das „uneingeschränkte Vertrauen der Verwaltung wie auch der Feuerwehrangehörigen genießt“, wurde er vom Gremium einstimmig für weitere fünf Jahre zum Kommandanten gewählt.

Quelle: eisingen-enzkreis.de

Korrektur: Die Neuwahl wurde auf ein Jahr befristet

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